Alternativen zum Echthaar bei Haarausfall

Wird Haarausfall mit einer geeigneten Therapie rechtzeitig behandelt, stehen die Heilungschancen gut. Dennoch kann es durchaus vorkommen, dass die Haare nicht mehr nachwachsen. In diesem Fall können Alternativen, insbesondere Tätowierungen, Haartransplantationen oder Toupets, helfen, um die kahlen Stellen zu verdecken.

Wenn die Haare ausfallen, sind die meisten Menschen verzweifelt. Vor allem Frauen, die den Haarverlust vielfach in der Menopause bemerken, während Männer schon sehr früh unter Haarausfall leiden. Nach einer schweren Krebserkrankung, die mit Chemo- oder Strahlentherapien einhergeht, wachsen die Haare kaum oder gar nicht nach. Haarausfall ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern eine erhebliche psychische Belastung, die langfristig zu Depressionen führen kann. Tätowierungen, Perücken oder Transplantationen können das Echthaar zwar nicht ersetzen, jedoch handelt es sich um willkommene Alternativen, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

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Perücken & Toupets – die erste Wahl bei Alternativen nach Haarausfall

Sobald der Haarverlust sich nicht mehr stoppen lässt, kann ein künstlicher Haarersatz die kahlen Stellen verdecken. Schütteres Haar ist vor allem für Frauen eine seelische Belastung, weshalb viele Betroffene auf einen künstlichen Haarersatz zurückgreifen. Allerdings fällt die Auswahl oft schwer, weil der Haarersatz nicht nur zum Typ passen, sondern auch perfekt sitzen muss. Leider vergehen häufig mehrere Monate, bis der richtige Haarersatz gefunden ist.

Streuhaar und Tätowierungen

Der Verlust der Haare lässt sich nicht nur mit einem künstlichen Haarersatz, sondern auch mit Streuhaar kaschieren. Streuhaar gehört immer noch zu den einfachsten Alternativen bei Haarverlust. Bei Streuhaar handelt es sich um Puder, mit dem die kahlen Stellen verdeckt werden können. Fixiert wird das Streuhaar mit Haarspray, allerdings ist das Ergebnis recht unbefriedigend, weil die eingefärbte Stelle etwas künstlich wirkt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Partikel keine Nässe vertragen. Eine Tätowierung bei Haarausfall hat zwar den Vorteil, dass es wasserfest ist, jedoch erscheint es auf den ersten Blick ebenso unecht.

Haarverpflanzungen (Transplantationen mit Eigenhaar)

Haartransplantationen finden vor allem bei einem androgenetisch bedingten Haarverlust Anwendung. Allerdings werden keine Haare, sondern Haarfollikel verpflanzt. Als Haarfollikel wird sowohl das Haar und die Haarwurzel als auch das umliegende Hautgewebe bezeichnet. Zu Beginn der Behandlung wird am Hinterkopf ein schmaler Hautstreifen entnommen. Dieser Hautstreifen wird zunächst geteilt, bevor der Hautarzt kleinere Haargruppen (zirka 5 Haare) verpflanzt. Da die Krankenkasse keinen Zuschuss leistet, müssen die Kosten vom Patienten übernommen werden. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, jedoch sind Haartransplantationen eine echte Alternative.

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