Haar-Transplantation bei Haarausfall

Bei Haarausfall gibt es viele Heil- und Hilfsmittel. Allerdings scheuen die meisten Frauen und Männer sich davor, eine Perücke oder ein Toupet zu tragen. Eine Alternative ist die Transplantation, jedoch sind operative Eingriffe immer mit Risiken verbunden. Ob eine Haartransplantation sich wirklich lohnt, zeigt dieser Beitrag.

Transplantation Haarausfall stoppen

Es sind vor allem Männer, die eine Transplantation in Betracht ziehen. Die meisten Betroffenen leiden unter einem erblich bedingten Haarausfall, der zu einer Glatzenbildung führen kann. Heute entscheiden immer mehr Menschen sich für eine Haartransplantation, um keine künstlichen Haare tragen zu müssen. Da die Krankenkassen diese Alternative nicht finanzieren, müssen Patienten sämtliche Kosten tragen. Zwar birgt der Eingriff Risiken, jedoch lohnt sich der Aufwand, um attraktiver zu wirken.

Das könnte Sie auch interessieren


Kosten einer Transplantation

Die Kosten einer Haartransplantation sind von vielen Faktoren abhängig. Da es sich um einen ästhetischen Eingriff handelt, werden sie von den Patienten übernommen. Wie hoch die Kosten allerdings sind, richtet sich nach

  • der Anzahl der zu verpflanzenden Haare
  • der Methode
  • der Klinik
  • dem Zustand des Resthaares

Da Haarausfall und eine fortschreitende Glatzenbildung das Selbstbewusstsein beeinträchtigen, nehmen nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen die Kosten auf sich, um kahle Stellen oder Geheimratsecken verschwinden zu lassen.

Ablauf einer Haartransplantation

Bis heute ist die Haartransplantation die einzige wirksame Methode, um kahle Stellen zu verbergen. In der Regel wird am Hinterkopf ein schmaler Hautstreifen mit Haarfollikeln entnommen, der anschließend mehrfach geteilt und verpflanzt wird. Als nachteilig werden die Narben empfunden, die durch den Eingriff entstehen. Eine neue Methode nennt sich FUE-Technik, bei der die Haarfollikel mit einem speziellen Extraktionsgerät einzeln entnommen und transplantiert werden. Diese Methode ist besonders schonend, weil sie keine Narben hinterlässt. Darüber hinaus ist die Chance, dass die Haare nach dem Eingriff nachwachsen, relativ hoch.

Ablauf & Risiken einer Haartransplantation

Bei einer Haartransplantation ist Geschicklichkeit gefragt, damit der operative Eingriff von Erfolg gekrönt ist. Zunächst werden sämtliche Haare auf 1 bis 4 mm gekürzt. Anschließend werden die Stellen, die als Transplantationsgebiet gelten, örtlich betäubt. Der Patient bleibt dabei bei vollem Bewusstsein. Mit einer speziellen Nadel entnimmt der Arzt die Haarfollikel, bevor er die Haare in einer nährstoffreichen Lösung zwischenlagert. Dann versorgt er die kahlen Stellen des Kopfes mit mikrofeinen Löchern, bevor er die entnommenen Haarfollikel verpflanzt. Zwar ist jeder operative Eingriff mit Risiken verbunden, jedoch sind sie bei einer Haartransplantation äußerst gering.

No votes yet.
Please wait...