Haarausfall am Bart

Wenn kahle, kreisrunde Stellen sich im Bart zeigen, kann es sich um Alopecia areata handeln. Alopecia areata ist ein kreisrunder Haarausfall, der die gesamte Körperbehaarung betrifft.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist zwar nicht gefährlich, jedoch kratzt er am Selbstbewusstsein. Bei einem Mann zeigen die haarlosen Stellen sich im Bart. Alopecia areata führt binnen kürzester Zeit zu Haarverlust, wobei die Betroffenen nur einen Teil der Haare verlieren. Zwar gilt ein Vollbart derzeit als besonders männlich und modern, jedoch zeichnet die Erkrankung sich durch einen gestörten Bartwuchs aus, der eine regelmäßige Rasur verlangt. Ursache ist eine Störung des Immunsystems, die für den Verlust der Barthaare verantwortlich ist.

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Kreisrunder Haarverlust beim Mann am Bart – wenn der Bartwuchs gestört ist

Stress, Medikamente, Hormonstörungen, ernährungsbedingte Mangelerscheinungen – die Ursachen von Haarverlust sind breit gefächert. Der kreisrunde Haarverlust, der bei Männern in erster Linie den Bart betrifft, wird allerdings durch eine Störung des Immunsystems hervorgerufen. Aus irgendeinem Grund erachtet der Körper die Barthaare als fremd. Es folgt eine Entzündungsreaktion, bevor die Haare einfach ausfallen. Diese Art des Haarverlustes kann in jedem Lebensalter auftreten. Oft bildet sich eine kahle, kreisrunde Stelle, jedoch kann die Erkrankung auch zum Verlust sämtlicher Barthaare führen. Erfahrungsgemäß ist der Haarverlust zeitlich begrenzt, sodass die Barthaare nach ein paar Monaten wieder nachwachsen. Allerdings können sich des Öfteren haarlose Stellen bilden, weil die Erkrankung in Schüben auftritt.

Kreisrunder Haarausfall bei Männern – Diagnose & Therapie

Da die kahlen Stellen auf einen kreisrunden Haarverlust hindeuten, ist die Diagnose des Arztes relativ einfach. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten kommen vielfach weitere Begleitsymptome zum Vorschein, die die Diagnose erhärten. In der Regel haben die Betroffenen diverse Hautkrankheiten oder internistische Erkrankungen, die den Verlust der Barthaare begünstigen können. Weitere Symptome, die auf die Erkrankung hindeuten, sind Veränderungen der Fingernägel (Querrillen, Dellen, Grübchen).

Bis heute gibt es keine wirksame Therapie gegen Haarverlust. Zu den wirksamsten Behandlungen zählt die Immuntherapie, bei der bestimmte Tinkturen (DCP oder SADBE) auf die Haut aufgetragen werden. Diese Medikamente rufen eine Abwehrreaktion hervor, sodass der Körper mit den Wirkstoffen der verwendeten Präparate beschäftigt ist und die Haare nachwachsen können. Weitere Mittel, mit denen die kahlen Stellen eingerieben werden, sind sogenannte Kortikoide, bei denen es sich um Steroidhormone der Nebennierenrinde handelt. Als unterstützende Maßnahme werden Zink-Tabletten verabreicht, die den Haarwuchs unterstützen.

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