Haarausfall bei Kindern

Dass Kinder unter Haarausfall leiden, ist keine Seltenheit. Oft stecken psychische Probleme oder ernsthafte Erkrankungen hinter einem Haarausfall bei Kindern. Deshalb sollten Eltern einen Arzt konsultieren, um die genaue Ursache des plötzlichen Haarverlustes abzuklären.

Kahle Stellen, schütteres Haar, Glatzenbildung – auch bei Kindern kann es zu Haarverlust kommen. Normalerweise gilt Haarausfall als Phänomen, das vor allem bei älteren Menschen beobachtet wird. Häufig sind Stress oder seelische Probleme der Auslöser, jedoch kann der plötzlich auftretende Haarverlust auch durch Erkrankungen oder ein bewusstes Ausreißen der Haare verursacht werden.

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Diffuser Haarverlust bei Kindern

Viele Heranwachsende leiden unter einem diffusen Haarverlust. Häufig bilden sich auf dem Kopf kahle Stellen, weshalb besorgte Eltern einen Kinderarzt aufsuchen, um das Phänomen schnellstmöglich zu behandeln. Häufigste Ursache ist Stress, der nicht selten in der Schule entsteht. Allerdings kann der Haarverlust auch nach einem fieberhaften Infekt, einer Narkose oder einem Unfall, der mit einem Blutverlust einhergeht, auftreten. Je nach Diagnose wird der Verlust der Haare mit Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten oder Tinkturen behandelt. Des Weiteren können Ärzte Tipps zur Stressbewältigung geben.

Kreisrunder Haarausfall – auch bei Schulkindern

Alopecia areata (kreisrunder Haarverlust) ist eine weitverbreitete Erkrankung, deren Behandlung schwierig ist. Besonders schwer betroffen sind Heranwachsende, deren Nägel Grübchen, Flecken und Rillen aufweisen. Die Krankheit führt zu einer Abstoßungsreaktion der Haarwurzeln, weshalb die Haare entweder nur langsam oder gar nicht mehr nachwachsen. Zwar zeigen Immunsuppressiva Wirkung, jedoch erzeugen die Medikamente erhebliche Nebenwirkungen, weshalb die Behandlung nur selten gerechtfertigt ist.

Ausreißen der Haare & Mangelzustände als Ursache für Haarausfall bei Kindern

Es gibt Schulkinder, die sich vermehrt die Haare ausreißen. Das Ausreißen der Haare kann die Folge einer permanenten Anspannung sein. Ärzte bezeichnen dieses Phänomen als Impulsstörung. Die Behandlung ist schwierig, jedoch haben Verhaltens- und Psychotherapien sich bewährt. Auch können ein chronischer Eisenmangel oder eine Erkrankung der Schilddrüse für den Haarverlust verantwortlich sein. Um eine detaillierte Diagnose stellen zu können, sind Blutuntersuchungen oder Haarproben notwendig. Ist die Ursache gefunden, können die Beschwerden mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden.

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