Kompletter Haarausfall (Alopecia totalis)

Kompletter Haarverlust ist mittlerweile ein Problem, das zahlreiche Frauen und Männer betrifft. Besonders drastisch ist die Krankheit Alopecia totalis, die den totalen / kompletten Verlust der Haare bedeutet.

Sobald die Haare schwinden, sinkt auch das Selbstbewusstsein. Wenn die Haare allerdings restlos ausfallen, sieht das Krankheitsbild deutlich drastischer aus. In diesem Fall spricht man von einem kompletten Haarausfall, der im medizinischen Bereich auch als Alopecia totalis bezeichnet wird.

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Kompletter Haarausfall mit typischer Glatzenbildung

Statistisch gesehen sind mehr Männer als Frauen von Haarausfall betroffen. Haarausfall kann heute mit unterschiedlichen Therapien, Medikamenten oder Tinkturen behandelt werden, sodass Patienten auf Hilfsmittel, die die kahlen Stellen verdecken, weitestgehend verzichten können. Alopecia totalis ist allerdings eine Krankheit, die mit einem totalen Verlust der Haare einhergeht. Von dem Haarverlust sind nicht nur die Kopf- und Körperbehaarung, sondern auch die Wimpern und Augenbrauen betroffen. Die Ursachen dieser Erkrankung sind nicht bekannt. Allerdings können sowohl junge als auch ältere Menschen betroffen sein. Die Glatzenbildung ist vor allem für Frauen ein großes Problem, weil die wallende Mähne als Sinnbild der Weiblichkeit gilt.

Kompletter Haarverlust – Therapiemöglichkeiten

Die Erkrankung geht sehr schnell vonstatten, weshalb die Haare binnen kürzester Zeit ausfallen. Frauen haben mit dem kompletten Haarausfall mehr zu kämpfen als Männer. Nicht selten nehmen sie eine psychologische Beratung in Anspruch, um mit dem Verlust der Haare umgehen zu können. Therapiemöglichkeiten gibt es kaum. Viele Patienten greifen auf Toupets und Perücken zurück, um die Glatze zu verdecken. Die Auswahl einer passenden Perücke oder eines Toupets fällt allerdings nicht immer leicht, weil der Haarersatz sowohl zweckmäßig als auch ästhetisch sein soll.

Zwar gibt es noch keine Medikamente, die ein neues Haarkleid versprechen, jedoch wurden Patienten in den USA mit einem Mittel therapiert, das eigentlich zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen ist. Angeblich dauerte die medikamentöse Therapie weniger als neun Monate, bevor die Haare zu sprießen begannen. In Europa ist das Medikament allerdings nicht zugelassen.

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