Haarausfall heilen

Ein sporadisch auftretender Haarausfall ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Sobald der Haarverlust allerdings länger anhält, können Krankheiten oder Hormonstörungen dahinterstecken. Die Therapie sollte deshalb möglichst rechtzeitig erfolgen, um kahlen Stellen vorzubeugen.

Grundsätzlich ist ein Verlust der Haare keine Erkrankung, sondern ein Phänomen, das meistens sporadisch auftritt. Nicht immer bedarf ein vorübergehender Haarverlust einer Therapie, jedoch sollte ein chronischer Haarausfall eingehend untersucht und ärztlich behandelt werden. Sind die Ursachen geklärt, sehen die Heilungsaussichten gut aus.

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Haarverlust heilen – die Therapie richtet sich nach der Ursache

Sobald mehr Haare als üblich ausfallen, geraten die meisten Menschen in Panik. Oftmals stecken jedoch keine Erkrankungen oder Hormonschwankungen, sondern Stress oder ernährungsbedingte Mangelerscheinungen dahinter. Im Allgemeinen muss ein Haarverlust nur selten behandelt werden, jedoch empfiehlt sich ein Hautarztbesuch in jedem Fall, um die Ursache abzuklären.

Die meisten Menschen greifen zunächst auf Haarwuchsmittel zurück, bei denen es sich jedoch vielfach um „Mogelpackungen“ handelt. Stecken ernährungsbedingte Mangelerscheinungen dahinter, können Patienten ihren Haarverlust mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln oder einer Ernährungsumstellung heilen. Bei einem krankheitsbedingten Haarverlust (kreisrund oder androgenetisch), der durch Hormonschwankungen, Infektionen, Störungen des Immunsystems, Schilddrüsenerkrankungen oder Medikamente hervorgerufen wird, sollten die Ursachen unbedingt abgeklärt werden, um die Heilungsaussichten zu verbessern.

Arten von Haarausfall und ihre Heilungsaussichten

Der androgenetische Haarverlust wird durch eine Störung der Androgene (Sexualhormone) verursacht. In klinischen Studien haben Medikamente und Tinkturen sich bewährt, die entweder eingenommen oder aufgetragen werden. Für Männer und Frauen gibt es diesbezüglich unterschiedliche Dosierungen, um den Haarverlust zu stoppen und das Nachwachsen kräftiger Haare zu fördern.

Ein kreisrunder Verlust der Haare ist auf eine funktionelle Störung des Immunsystems zurückzuführen. Der Körper sieht die Haare als „fremd“ an, weshalb er sie nach und nach abstößt. Neben speziellen Medikamenten (Kortison) hat die Gabe von Kontaktallergenen sich bewährt. Kontaktallergene rufen auf der Kopfhaut eine „Allergie“ hervor, sodass das Immunsystem buchstäblich abgelenkt wird.

Ein diffuser Haarverlust ist besonders schwer zu behandeln, weil die Ursachen äußerst vielfältig sind. In der Regel müssen Haar-, Kopfhaut- oder Blutproben entnommen werden, um den Haarverlust gezielt therapieren zu können. Nicht selten ist ein Eisenmangel für den Verlust der Haare verantwortlich, der durch Eisenpräparate ausgeglichen wird. Auch können Diäten (Fettunterversorgung) einen Verlust des Haares begünstigen. In diesem Fall sollte die Diät sofort abgebrochen werden. Bei einer Schilddrüsenerkrankung werden entsprechende Präparate eingenommen, um eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zu behandeln.

Möglichkeiten zum Heilen von Haarausfall

 

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