Allgemeine Informationen

Wenn sich kreisrunde Stellen oder Geheimratsecken bilden, geraten die meisten Menschen in Panik. Zwar ist der Verlust von Haaren durchaus normal, jedoch spricht man bei mehr als 100 Haaren täglich von einem krankheitsbedingten Haarausfall, der nicht selten zu einer Glatze führt. Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Haarverlust / Haarausfall.

Krankheitsbedingter Haarverlust: Informationen zu Ursachen & Arten

Eine prachtvolle Mähne ist der Traum vieler Menschen. Allerdings sieht die Realität häufig anders aus, weil viele Frauen und Männer unter Haarausfall leiden. Da unsere Haare sich regelmäßig erneuern, ist ein Verlust von etwa 50 Haaren täglich durchaus normal. Die Lebensdauer eines Haares beträgt etwa sieben Jahre, bevor es ausfällt und ein neuer Lebenszyklus beginnt. Sobald wir allerdings Haare verlieren, die kaum nachwachsen, sollten wir ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ein krankhafter Haarverlust kann zahlreiche Ursachen haben. Bei vielen Menschen ist er genetisch bedingt, jedoch kann auch eine Hormonumstellung, die vor allem in den Wechseljahren auftritt, für einen Haarverlust verantwortlich sein. Statistisch gesehen leiden etwa 80 bis 90 Prozent der Männer und 60 bis 70 Prozent der Frauen unter Haarausfall. Nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer ist der Verlust des Haarschopfes eine Katastrophe.

Bei Männern bilden sich typische Geheimratsecken, während die Haare bei Frauen allgemein dünner werden. Üblicherweise sind der Schläfen- und Scheitelbereich häufiger betroffen als der Hinterkopf oder die Stirn. Bei einem kreisrunden Haarverlust, der meist durch eine Störung des Immunsystems verursacht wird, spricht man von einer Erkrankung, die auch als Alopecia Areata bezeichnet wird.

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Des Weiteren wird der Haarverlust durch

  • Hauterkrankungen (Pilzinfektionen)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Medikamente
  • Stress
  • Schwangerschaft
  • Fehl- oder Mangelernährung (Eisenmangel)

begünstigt.

Arten von Haarverlust: Diagnose, Hilfe & Heilung

Hält der Haarverlust über einen längeren Zeitraum an, sollten Betroffene einen Hautarzt um Hilfe bitten. Eine Heilung ist nur dann möglich, wenn die Ursachen geklärt sind. Blut- oder Haaranalysen sind deshalb unabdingbar, um einen Haarverlust effektiv zu behandeln. Sind Medikamente, Ernährungsfehler oder Hautkrankheiten für einen Haarverlust verantwortlich, können andere Körperstellen ähnliche Symptome aufweisen. Deshalb werden nicht nur die Haut und die Nägel, sondern auch der Zustand der Haare und Haarwurzeln untersucht.

Die Therapie richtet sich nach der Art des Haarverlustes. Häufig reichen

  • hautschonende Shampoos
  • eine basische Ernährung
  • die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

aus, um den Haarverlust zu reduzieren, jedoch können

  • spezielle Tinkturen, die auf die kahlen Stellen aufgetragen werden, sowie
  • Medikamente (Östrogentherapie bei Frauen)

ebenso hilfreich sein. Ist der Haarverlust erblich bedingt, greifen viele Betroffene auf eine Haartransplantation oder eine Perücke zurück.

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